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Zusammenfassend ließe sich aus der Begebenheit folgendes Bild ableiten:
Der Anfang
Vor knapp zweitausend Jahren flohen unter anderem Maria Magdalena mit dem Kind Jesu, Sarah, mit dem Boot übers Mittelmeer und kamen dann in Südfrankreich an.
Die Reise führte schließlich nach Rennes-le-Chateau, einem Ort, der damals Rhedae genannt wurde und der ein jüdisches Zentrum der Region war.
Aus den Lehren Maria Magdalenas, der spirituellen Nachfolgerin Jesu, ging die Religionsgemeinschaft der Katharer hervor. Diese waren unter anderem Gnostiker und glaubten an die Wiedergeburt.
Zeitgleich formte sich in Rom die katholische Kirche, welche sich als Nachfolgerin der Lehren des Apostels Petrus sieht. Zur Durchsetzung des alleinigen Machtanspruchs wurden dann alle von den offiziellen Lehren der Kirche abweichende Ansichten verboten, auch wurde der Glaube an die Wiedergeburt aus der Lehre gelöscht, um den Gläubigen mit dem Bild der ewigen Hölle „den rechten Weg“ weisen zu können. Dies geschah auf den Konzilen von Nicäa (325 n.Chr.) und Konstantinopel (553 n.Chr.).
Die Katharer und die Templer
Im frühen zwölften Jahrhundert lebten dann die Katharer sowie Anhänger der katholischen Kirche noch friedlich nebeneinander in Südfrankreich, im Languedoc, dem ehemaligen Okzitanien.
Es bildete sich eine Gruppe, hauptsächlich aus Angehörigen des südfranzösischen Adels, aus der sich in Verbindung mit dem Zisterzienserabt Bernhard von Clairvaux dann der katholische Orden der Templer gründete. Die Templer wussten von wichtigen Schriften und Objekten im ehemaligen Tempel Salomons in Jerusalem und starteten einen Kreuzzug dorthin, um Jerusalem aus den Händen der Moslems zu befreien und um dann die besagten Objekte bergen zu können.
Sie fanden die gesuchten Objekte im Tempel von Jerusalem und brachten sie mit nach Südfrankreich. Der Orden der Templer stieg dann rasch auf und wurde zum mächtigsten und einflussreichsten Orden der damaligen Zeit.
In der Zwischenzeit sah der Papst in den Lehren der Katharer eine Gefahr für die Kirche. Die Katharer waren bei der Bevölkerung sehr beliebt und hatten regen Zulauf. Auch hatte die Kirche Angst um ihre Macht aufgrund der Aussage der Katharer, dass Maria Magdalena die offizielle Nachfolgerin Christi sei, welche gnostisches Gedankengut lehrte, und dass Jesus mit ihr eine Tochter hatte.
Daraufhin startete der damalige Papst Innozenz III. in den Jahren 1209 bis 1229 den Kreuzzug gegen die Katharer mit dem Ziel, sie alle auszurotten, um das Geheimnis aus der Geschichte zu tilgen.
In der Zwischenzeit hatte der katholische Orden der Templer durch Nachforschungen während weiterer Kreuzzüge nach Jerusalem Kenntnis von der Wahrheit des Urchristentums erhalten, er wusste, dass die Katharer die Wahrheit sprachen.
Die Templer waren infolgedessen mit der Verfolgung der Katharer nicht einverstanden, sie beteiligten sich nicht am Kreuzzug gegen sie und gewährten Schutz suchenden Katharern auch Unterschlupf. Allerdings verteidigten sie die Katharer auch nicht mit Waffengewalt, denn sie wollten sich nicht gegen den Papst und die Kirche stellen.
Achtzig Jahre später standen dann die Templer zwei Feinden gegenüber: dem Vatikan mit dem Papst Clemens V., welcher wusste, über welches für ihn bedrohliche Wissen die Templer verfügten, und dem König Philipp IV. von Frankreich, welcher bei den Templern arg verschuldet war. Der König verbündete sich nun mit dem Papst (manche Quellen behaupten auch, der Papst wurde nur vom König bedrängt) und zusammen planten sie einen vernichtenden Feldzug gegen die Templer, welcher schlagartig am Freitag, den 13. Oktober 1307 umgesetzt werden sollte. Der Orden der Templer wurde (zumindest offiziell) zerschlagen, das Vermögen wurde dem Orden der Johanniter zugesprochen, der sich später Malteserorden nannte. Templer, die fliehen konnten, fanden z.B. Unterschlupf bei den Freimaurern.
Der Abbé Bérenger Saunière
Damit war für die Kirche das Problem der Ketzer, der Katharer und der Templer bis in unsere Zeit gelöst – bis die Wahrheit, nicht zuletzt indirekt durch den geheimnisvollen Abbé Bérenger Saunière, wieder ans Licht kam.
Viele Prophezeiungen berichten, darunter auch einige aus den eigenen Reihen der Kirche, welche diese sehr ernst nimmt, dass die Kirche in diesen Zeiten für die Handlungen ihrer Vergangenheit die Verantwortung übernehmen muss.
Vielleicht mag das der Grund sein, warum die Kirche bestrebt ist, die Templer rückwirkend von ihrer Schuld freizusprechen – entsprechend dem Motto: wo kein Kläger, da kein Richter. Das besagte Buch des Vatikans kostet übrigens 5.900,- €. Und wer sich angesichts des hohen Preises doch zum Kauf durchringt, der erfährt, dass die gesamte Auflage von 799 Stück (das achthundertste Exemplar bekommt der Papst) bereits vergriffen ist.
Immer noch nicht ganz bzw. nicht sicher geklärt ist, um welches Geheimnis es sich beim Abbé Saunière nun wirklich konkret gehandelt hatte. Manche behaupten, er habe das Geheimnis der alten Sumerer gekannt...
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