Die neun Ritter

Die neun Ritter


Neun Ritter gründeten im Jahre 1118 den Orden „Die armen Ritter Christi vom Tempel Salomon zu Jerusalem” (später auch als die Templer oder Tempelritter bezeichnet), den mächtigsten und einflussreichsten Ritterorden, den es jemals gegeben hat.

Und dies waren die besagten neun Ritter:

  1. Hugo de Payens (Hugues de Payns) (der Großmeister)
  2. Gottfried von St. Omer
  3. André von Montbard
  4. Payens von Montdidier
  5. Archenbald von St. Amand
  6. Gottfried Bisol
  7. Gundemar (ein Zisterziensermönch)
  8. Johannes von Jerusalem (Jehan de Vezelay)
  9. Konrak (ein Zisterziensermönch)

Zusammengestellt wurde die Gruppe von Hugo de Payens und von Gottfried von St. Omer, diese beiden waren zuerst da, die andern kamen dann im Laufe der Zeit dazu.

Auffallend ist, dass sich die Gruppe vor allem aus dem hohen französischen Adel zusammenstellt. Es ist anzunehmen, dass die Gruppe bereits vor der Reise nach Jerusalem wusste, wo und wonach sie zu suchen hatte, denn der Orden hatte in den ersten neun Jahren nur neun Mitglieder – damit kann ein Schutz der Jerusalem-Pilger, das angebliche Hauptziel des Ordens, nicht wirklich an erster Stelle gestanden haben.

Eine Hauptfigur bei der Gründung des Ordens der Templer war der Zisterzienserabt Bernhard von Clairvaux, ein Name, der immer wieder in Verbindung mit den Templern genannt wird. Dieser war maßgeblich mit an der Gründung des Templerordens beteiligt. Manche Quellen berichten auch, dass die Mitglieder der Templer ihren Eid nicht auf deren Großmeister schwören mussten, sondern auf Bernhard von Clairvaux. Vielleicht erklärt dies, warum der katholische Abt sich so stark für den Templerorden beim Papst einsetzte.
 

<< zurück

[Startseite] [Inhaltsverzeichnis] [Literaturverzeichnis] [Linkverzeichnis] [Videos] [Impressum]