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Die Ablehnung des Papstes und der Inquisition, die Verbreitung der Überzeugung der Wiedergeburt – das waren alles Punkte, wodurch der Papst in Rom seine Macht gefährdet sah. Und so kam es dazu, dass er im Jahre 1209 den sogenannten Albigenserkreuzzug gegen die Katharer begann.
Der Legende nach hat die katholische Kirche (auf dem Konzil von Konstantinopel im Jahre 553 n.Chr.) die Lehre der Reinkarnation aus der Bibel beseitigen lassen, da die Lehre der Reinkarnation sich nicht mit dem Modell der ewigen Hölle in Einklang bringen ließ. Die Urchristen waren also noch mit der Lehre der Reinkarnation vertraut. Diese ursprüngliche Lehre haben auch die Katharer in ihrem Glauben beibehalten.
Dem Kruzifix mit dem gekreuzigten Jesus als Symbol des Christentums standen die Katharer ablehnend gegenüber – für sie demonstrierte es den Tod Jesu, sie betrachteten es als einen Hinweis auf seine Bezwingung bzw. seine Entmachtung.
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