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Entsprechend einer im Oktober 2007 gesendeten Reportage auf dem Fernsehkanal N24 gab es im frühen Christentum zwei führende Gruppen, die katholische Kirche und die Anhänger um Maria Magdalena. Beide Gruppen schätzten sich gegenseitig nur gering.
Die Anhänger Maria Magdalenas wurden von der katholischen Kirche dann als Häretiker bezeichnet. Das Wort Häretiker entlehnt sich dem griechischen „Haireisthai”. Dies bedeutet „auswählen” und meint in etwa, dass sich der Häretiker aus dem Zusammenhang kirchlicher Lehren einzelne herausnimmt und diesen dann eine andere Bedeutung zumisst.
Die Häretiker hatten ihr Zentrum in der Nähe der Pyrenäen, im Languedoc, in der Gegend rund um Carcassonne und bezeichneten sich selbst als Katharer.
Auf dem Konzil von Nicäa im Jahre 325 wurden die Lehren der Häretiker von der Kirche verurteilt.
Die Legende bezeichnet übrigens die Mitbegründung der katholischen Kirche durch den römischen Kaiser Konstantin als eine Art „feindliche Übernahme” des Christentums zur Sicherung seines Machterhalts. Die Römer verehrten ihre Kaiser wie Götter, die ihrerseits wieder von Göttern abstammten. Beim Konzil von Arles im Jahre 314 behielt Kaiser Konstantin seinen eigenen göttlichen Status bei, indem er den allmächtigen Gott der Christen als einen persönlichen Förderer bezeichnete. Dann vermischte er christliche Rituale mit vertrauten heidnischen Traditionen (Weihnachten zur Zeit der Wintersonnenwende, Heilig drei König anstelle des Festes der drei keltischen Muttergottheiten, Allerheiligen anstelle des keltischen Samhain-Festes etc.). Die neue Religion der römischen Kirche war damit eine Art „Mischform”, um alle einflussreichen Fraktionen zu beschwichtigen und vor allem um die Macht des Kaisers zu sichern.
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