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Aus frühchristlicher Zeit existieren einige Quellen und Bilder, die eindeutig ägyptische Symbole neben christlichen zeigen. Wie die Bibel berichtet, zogen Maria und Josef, aus Angst vor der Verfolgung durch Herodes, nach der Geburt Jesu mit dem Neugeborenen nach Ägypten – dort fühlten sie sich sicher, dort wurde Jesus erzogen, dort wuchs er auf. Die Rückkehr fand erst nach dem Tode Herodes statt.
Wie könnte das Christentum nun mit Ägypten und mit der Vielfalt der ägyptischen Götter in Verbindung stehen? Interessant ist die Tatsache, dass die Pharaonen und Hohepriester der Ägypter hinter all ihren Gottheiten auch einen zentralen Schöpfergott hatten. Jedoch hielten sie diesen aus Gründen des Machterhalts vor dem Volk verborgen.
Es war die Absicht des Pharaos Echnaton (14. Jahrhundert v. Chr.), genau diese Wahrheit dem Volk preiszugeben, was er dann auch tat. Nach seinem Tode wurden jedoch von den Hohepriestern all seine Statuen unkenntlich gemacht, seine Schriften wurden vernichtet. Es wurde versucht, soweit es ging, ihn aus Gründen des eigenen Machterhalts vollständig aus der Geschichtsschreibung auszulöschen.
„Echnatons Vorstellung vom Glauben an nur einen Gott kehrte erst viele Jahre später zurück, durch das Judentum, die erste große monotheistische Religion der Geschichte. Laut Sigmund Freud war Moses der Ägypter, der den Juden seine Variante der Religion Echnatons vermittelte...” (Quelle des Zitats: 3SAT). Und Jesus wiederum war jüdischen Glaubens...
Die Legende sagt übrigens auch, dass die Marienenergie des christlichen Glaubens identisch sei mit der Kraft der ägyptischen Isis, und dass Maria, die Mutter Jesu, sowie Maria Magdalena als Eingeweihte des ägyptischen Isis-Kultes eben mit dieser Energie in Verbindung standen.
Interessant sind auch die sogenannten Schwarzen Madonnen in manchen Kirchen und Kathedralen. Die Legende sagt, dass es sich bei diesen Darstellungen nicht um Maria mit dem Jesuskind, sondern um die ägyptische Göttin Isis (die kosmische Mutter) mit dem Horuskind handeln soll. Manche Figuren sollen angeblich sehr alt sein, viel älter als das Christentum. Zu finden sind diese Darstellungen oft in Wallfahrtskirchen oder in Kathedralen. Statuen, welche wirklich die Maria mit dem Jesuskind darstellen, also nicht die Schwarzen Madonnen, stellten für die Katharer Maria Magdalena mit dem Kinde Jesu, der Tochter Sarah, dar.
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